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Mit dem Fernbus bis nach Oberammergau

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich der Reiseverkehr mit dem Fernbus. Aber noch ist genug Platz für alle da! Sogar der ADAC im Verbund mit der Post und die Deutsche Bahn (IC-Bus) schicken ihre Busse auf die Reise. Zudem ist das Newcomer-Unternehmen „Mein Fernbus“ rasant gewachsen. Aus anfangs einem Dutzend grüner Busse von MeinFernbus sind es mittlerweile 145 Busse geworden. Die Fahrgastzahl hat sich binnen drei Monaten verdoppelt. Nun sollen auch entlegenere Orte wie Oberammergau und Olsberg angefahren werden, verspricht Unternehmensgründer Putsathit. Auch der Verkehrsexperte des Iges-Instituts aus Berlin, Christoph Gipp, sieht noch weitere Wachstumsmöglichkeiten. Das Konzept, das gemeinsam mit Torben Greve, vormals Manager in Bahndiensten, entwickelt wurde, scheint aufzugehen.


 

„Mein Fernbus“ setzt auf schlankes Management

Das Startkapital hat „Mein Fernbus“ mithilfe der berühmten Business-Angels eingesammelt. Gute Erfahrungen auf diesem Reisesektor aus Großbritannien und den Vereinigten Staaten gaben den Anstoß dafür, da dort der Fernbus ein fester Bestandteil des Verkehrssystems ist. Das in Berlin ansässige Unternehmen „Mein Fernbus“ legt dabei größten Wert auf ein effizientes Management. 140 Mitarbeiter sind in der Zentrale tätig. Ihr Wirkungsbereich ist das Marketing, die Funktionalität der EDV und auch die Routenplanung. Für die reibungslose Abwicklung des Liniendiensts sind 47 Subunternehmer zuständig, die sowohl die Busse als auch ein Kontingent von Fahrern stellen, das zahlenmäßig in die Hunderte geht. Das einheitliche Erscheinungsbild spielt dabei eine große Rolle, kommuniziert wird unternehmensweit mithilfe von WLAN.

 

„Mein Fernbus“ hat momentan noch freie Plätze

Zur bevorzugten Zielgruppe zählen viele, die sparen müssen wie Studenten und Rentner. Der Berliner Verkehrsexperte Gipp sieht damit ein erklärtes Ziel der Bundesregierung als nahezu erreicht an. Auch einkommensschwächere Bevölkerungsschichten, so Gipp, wären damit flexibler geworden, ohne dass der Deutschen Bahn damit Schaden zugefügt würde. Dabei zählen auch Geschäftsreisende und Pendler zu den Kunden von „Mein Fernbus“, jedoch nur zu einem geringen Teil. Der Fernbus-Markt bleibt weiter attraktiv, da vor allem zwischen den Großstädten bis zu sechs Busanbieter gleichzeitig konkurrieren. Der Newcomer „MeinFernbus“ wertet es als Kompliment, dass die Post und der ADAC mit dem Fernbus die selben Strecken wie MeinFernbus ansteuern. Putsathit sieht sich in der Streckenauswahl bestätigt. Bisher scheint die große Nachfrage von Businteressenten vollends aufzugehen, da der Markt laut Verkehrsexperte Gipp stetig wächst. Wenn es aber zur Marktsättigung kommen sollte, dann wird eine Konzentration einsetzen.

Auch Du bist herzlich eingeladen, Dir ein Plätzchen bei „Mein Fernbus“ zu sichern, bevor der Verkehr auf den beliebtesten Routen allzu dicht wird. Sei dabei, „Mein Fernbus“ erwartet Dich.

 

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